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Wetter (30.03.2017)

Die Wolkenlücken werden größer.

(AU/30.03.2017) Am Donnerstag haben wir es besonders am Vormittag noch mit stärkerer Bewölkung zu tun, die aber im Großen und Ganzen keinen Regen mehr bringt. Immerhin hatte es gestern Abend für drei Tropfen Regen gereicht, dass sogar die Scheibenwischer zum Einsatz kamen - für volle zwei Sekunden. Am Nachmittag kann sich die Sonne häufiger zwischen großen Wolkenlücken zeigen. Die Temperaturen liegen mit bis zu 19 Grad in der Spitze bei ähnlich milden Werten wie gestern.

Am Freitag wird es durchweg trocken bleiben und vor allem wird es noch etwas wärmer, so dass die Temperaturen dann abermals über 20 Grad steigen, nachdem ja schon vorgestern diese Marke gefallen war. Die Wetterstation an der Fachhochschule verzeichnete am Dienstag 21,7 Grad als Höchsttemperatur.+++

Wettermodelle blamieren sich

(AU/26.03.2017) Wegen erneut unglaublich schlechter Vorhersagequalität haben wir den Wetterbericht für dieses Wochenende von der Seite genommen. Es ist innerhalb einer Woche bereits das zweite Mal, dass sich die Wettermodelle in der eigentlich sonst sehr sicheren Kurzfristprognose geradezu blamieren. Schon letztes Wochenende gestaltete sich das Wettergeschehen erheblich anders als nur wenige Stunden zuvor vorhergesagt.

Wie jeder sehen kann, ist die Sonne schwer am werkeln. Laut Modellprognose sollte für den heutigen Sonntag aber dichte Bewölkung der Sonne keine Chance lassen. Das war bis gestern einhellige Modellmeinung. Außer dem amerikanischen Global Forcast System, an dem sich AU-Das Magazin maßgeblich orientiert, waren andere führende Modelle sogar der Meinung, dass es Sonntag Regen geben soll.

Das Desaster begann am schon am Samstag, auch wenn es da noch nicht so direkt ins Auge fiel. Laut Vorhersage sollte sich am Samstag Nachmittag der Himmel mehr und mehr zuziehen. Schon das passierte nicht. Im Gegenteil! Die sich am späten Vormittag noch verdichtende Schleierbewölkung verzog sich ziemlich rasch und kam auch nicht wieder. Eine Folge war, dass die Nachttemperaturen zum Sonntag - nun unter klarem Himmel - anstatt der vorhergesagten +5 Grad auf örtlich leichte Minuswerte abfielen. Bodenfrost gab es überall. So zog dann eins das andere nach sich und die von allen Wettermodellen weitgehend gleichlautende Vorhersage von Samstag 0.00 Uhr (UTC) fiel wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

Gelegentliche Abweichungen von der Vorhersage kommen vor, jedoch betraf und betrifft das die letzten Jahre bis heute überwiegend den Bereich der Mittelfrist. Die Langfristprognosen waren und sind sowieso nie mehr als Lotto. Ein zweimaliges, nicht nur auf eine kleinere Region beschränktes Komplettversagen innerhalb einer Woche in der Kurzfrist ist aber schon als sensationell einzustufen.

Unabhängig von den letzten beiden Wochenenden war im letzten halben Jahr eine Verschlechterung aller Modelle bei der Vorhersage der Temperaturen festzustellen. Dies betraf ganz besonders die Tageshöchstwerte. Die Modelle geben für einen Vorhersagezeitraum eine Temperaturspanne an. Die Höchsttemperatur ist dabei die Temperatur, die das Modell für den maximal möglichen Wert hält. Das heißt, dass sich normalerweise die dann real gemessene Höchsttemperatur etwas unter der vorhergesagten befinden sollte, da die vorhergesagte ja die maximale Grenze nach oben darstellt. Bei den für den Bereich Jena herausgegeben Tageshöchstwerten kann man schon immer getrost 2° dazurechnen, doch selbst die reichten ganz besonders häufig im vergangenen Februar nicht aus.

Doch nun genug gemeckert und ab in die Sonne. Der nächste Wetterbericht erscheint am Montag.

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Ausgrabungen am Römerlager Hachelbich gehen weiter

(AU/20.03.2017) Wie die Thüringer Allgemeine schon im letzten Monat mitteilte, gehen die Ausgrabungen in Hachelbich dieses Jahr weiter. Hachelbich geriet im Jahr 2014 in die Schlagzeilen, da dort... (weiter)

Fundstück IV

- ohne Worte -

Fundstück III

(Quelle:Google-Earth)

(AU/07.03.2017) Wer sich schon immer gefragt hat, wo bei der Redewendung "mit großem Hallo" das große "Hallo" abgeblieben ist, bekommt jetzt die Erklärung: Zwischen Zinna und Gerega im Holzlandkreis. Denn genau zwischen diesen genannten Dörfern liegt das große "Hallo" achtlos im Feld, von Sprachbanausen entsorgt, wie man in der Aufnahme vom 10.06.2010 von Google-Earth ziemlich gut erkennen kann.+++

Monatsrückblick Wetter Februar 2017

Februar 2017 - wie war er? Zum gesonderten Monatsrückblick geht es hier entlang.

Lokales Wetter Jena - eine Studie des Deutschen Wetterdienstes

(AU/28.01.2017 - DWD) Eine interessante Studie des Deutschen Wetterdienstes zu lokalen Wetterbedingungen in und um Jena finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes als PDF-Datei:

https://www.dwd.de/DE/leistungen/pbfb_verlag_berichte/pdf_einzelbaende/243_pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=5

>>Im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) initiierten Forschungsprogrammes „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ (ExWoSt) mit dem Schwerpunkt „Kommunale Strategien und Potenziale zum Klimawandel“ führte der Deutsche Wetterdienst (DWD) umfangreiche stadtklimatologische Untersuchungen für die Stadt Jena mit ihrem Modellvorhaben „Jenaer Klima-Anpassungs-Strategie“ (JenKAS) durch. Die Untersuchungen des DWD hatten die Messung und Simulation der sommerlichen Temperaturverhältnisse und nächtlichen Kaltluftverhältnisse für die städtebauliche Ist-Situation und einen Planfall zum Ziel. Aus den Simulationsresultaten geht hervor, dass vor dem Hintergrund des voranschreitenden Klimawandels in Jena bis zur Mitte des Jahrhunderts mit einer zunehmenden Wärmebelastung zu rechnen ist, die lokal dort verstärkt auftreten kann, wo das Klimaänderungssignal durch städtebauliche Verdichtungsmaßnahmen überlagert wird.<<

Die unglaubliche Geschichte

(AU/27.01.2017) Des Fossiliensammlers letztes und höchstes Glück erfahren Sie hier. Die Geschichte vom Fossiliensammler Bernd.

Ganz neu aus der Reihe "Hinter den sieben Bergen"

"Allein in Waldeck" - so der nichtssagende Titel einer Geschichte, die sich täglich so zutragen könnte, vorausgesetzt, man fährt auch mal in das beschauliche Örtchen zwischen Schöngleina und Hermsdorf. (weiter)

Fundstück

Jena ist eine fürnehme Statt an der Saal/ in Thüringen/sol nach etlicher Meynung ihren Namen von den Abgott Jano bekommen haben. Es scheinet aber der Wahrheit nicht ehnlich seyn/ weil Janus in Teutschland nie verehret worden/ wie wolte dann eine TeutscheStatt von ihn genannt worden seyn. Gläublicher aber ist es/ daß Jena ihren Namen hab/ von dem Griechischen Wörtlein Jayn, welches in unser Sprach Wein heisset... (Aus Abrahams Saurs "Theatrum Urbium", von 1610)++++

Fundstück II

Zementwerk Göschwitz um 1930. Im Hintergrund liegt Lobeda - damals wie heute - Nabel der Welt.

Kreisgrabenanlage Quedlinburg -Ausgrabungen zu Kultanlage bei Quedlinburg abgeschlossen - Pressemitteilung der FU Berlin

Die Untersuchungen der neolithischen Kreisgrabenanlagen in Mitteldeutschland hat in den letzten Jahren erhebliche Erkenntnisgewinne gebracht... (weiter)

Neues aus Goseck

(AU) Scheinbar bisher vollkommen unbemerkt, erfüllt die Kreisgrabenanlage in Goseck (Sachsen-Anhalt) den ihr zugedachten Zweck zumindest teilweise nicht. (weiter)